Was ist Kulturkulinarik?

Kulturkulinarik bedeutet, das Themenfeld Essen von der Nahrungsmittelproduktion bis zur Verdauung, von Pommesbude bis 5-Sterne-Restaurant, von Müslischale bis Zitronenpresse und von alten Familienrezepten bis Verpackungsdesign durch eine 'kulturelle Brille' zu sehen.
Kulturkulinarische Projekte fokussieren Essen als Alltagsthema. Essen wird als ein bedeutender Bestandteil von Kultur wahrgenommen und als individuelles Gestaltungsfeld von Menschen.
Wie kreieren wir Sinn durch die Gestaltung von Speisesituationen und durch den Verzehr bestimmter Lebensmittel? Welche Geschichten verbinden Menschen mit Essen und Trinken? Welche Themen kommen bei Tisch auf den Tisch? Wie  prägt Essen unser Leben? Wir gehen wir mit Nahrungsmitteln um, wie verarbeiten wir sie, wie essen wir sie und was bleibt übrig? Wie unterscheidet sich meine kulinarische Biografie von anderen? Inwiefern eignen sich Nahrungsmittel als künstlerisches Gestaltungsmaterial?
Kulturkulinarische Projekte widmen sich dem Themenfeld Essen und dessen vielfältigen Bezügen und Zusammenhängen und verbinden auf kreative, frische und originelle Art und Weise Kunst, Kultur, Essen und Alltag. Sie ermöglichen einen Austausch über kulinarische Kultur, fördern Kreativität und künstlerisches Ausdrucksvermögen, schärfen die Sinne und regen eine aktive und nachhaltige persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema Essen an.

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Wer steckt dahinter?

Katrin Schwermer-Funke (Jahrgang 1983) ist Kulturpädagogin (B.A.) und seit 2010 unter dem Label Kultur.Konzepte.Kulinarik als Freiberuflerin in kulturkulinarischen Gefilden aktiv.
Sie hat mehr als fünf Jahre Erfahrung in der Konzeption, Koordination und Umsetzung von kulturkulinarischen Workshops, Veranstaltungen und Projekten und bereits mit unterschiedlichsten Zielgruppen – von Grundschulkindern über Schülerfirmen bis hin zu Theologiestudenten, Designern und Landwirten – gearbeitet.
Geboren und aufgewachsen im Sauerland, lebte sie neun Jahre mit ihrem Mann im Düsseldorfer Stadtteil Bilk und hat von dort aus ein wachsendes Netzwerk an Kontakten zu Produzenten, Lebensmittelhandwerkern, Designern, Koch-Künstlern und anderen leidenschaftlichen Foodies aufgebaut.
Sie liebt den Rheinischen Bauernmarkt mit Ochsenherztomaten, geringelter Roter Bete und frischgepflückten Mirabellen und ist mit Herzblut und Leidenschaft dabei, die selbsterdachte Berufsbezeichnung „Kulturkulinarikerin“ mit Leben zu füllen.
Seit Dezember 2016 lebt und arbeitet sie wieder im Sauerland: in Arnsberg.
Die Vision, ein kulinarisches Kulturzentrum zu eröffnen, das Raum für Essperimente bietet und ihre Aktivitäten stärker an einem Ort bündelt, ist dabei stets im Hinterkopf präsent.
Ehrenamtlich engagiert sie sich darüber hinaus bei Slow Food und hat die Düsseldorfer Slow Food Youth-Gruppe mit ins Leben gerufen.

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