Nordische Entdeckungen – Teil 1: Fischhandel Henry Rasmus, Stralsund
25.08.2011

Ich war auf Reisen und habe einige großartige kulinarische Entdeckungen gemacht, von denen ich einige hier in der dafür eigens erdachten Reihe Reihe 'Nordische Entdeckungen' vorstellen werde. 
Den Anfang macht der Fischhandel Henry Rasmus in Stralsund. Ein unscheinbares kleines Geschäft, das echte Köstlichkeiten bereithält. Neben dem Bismarck-Hering, der als einziger nach dem Originalrezept von 1871 hergestellt wird, warten z. B. der süß-scharfe Hiddenseer Pfefferlappen oder der exotische Currysild darauf, im muschelförmigen Brötchen verspeist zu werden. Alle Spezialitäten werden von Hand eingelegt und die Zubereitung erfolgt ohne Konservierungsstoffe und Süßstoffe. Der Geschmack ist ein Knüller und wer in nächster Zeit nicht nach Stralsund kommt, der kann die Heringe auch online bestellen. Ich bin hin und weg!
Mehr Infos zur Geschichte des Bismarckherings und zum Fischhandel Henry Rasmus unter www.bismarckhering.com


Einladung zur KunstSpinnerei am 6. August
30.07.2011

Nächsten Samstag findet das erste KunstSpinnerei-Fest in Bigge statt. Zusammen mit meinen beiden Schwestern geplant, gibt es diverse Aktionen für Ohren, Augen, Nasen und Mägen. Für alle diejenige, die das Sauerland noch nicht kennen, ist das Fest ist eine super Gelegenheit, es von seiner schönsten Seite kennenzulernen! Bei Bedarf können auch Schlafplätze in der Scheune des Geschehens vermittelt werden. Ich freue mich auf Euch!


Ökotop Heerdt entdeckt!
28.07.2011

Fast vier Jahre bin ich nun schon in Düsseldorf und erst vor kurzem habe ich mal wieder einen paradiesischen Flecken in der Stadt entdeckt: das Ökotop Heerdt. Seit 25 Jahren existierst dieses ökologische Pilotprojekt und bietet Naturerfahrungsmöglichkeiten und üppiges Grün mitten im städtischen Trubel (mehr Info auf www.oekotop.de). 
Zusammen mit der Gartengruppe vom Niemandsland bestimmte ich Wildkräuter, aß massenweise Brombeeren, sah zum ersten Mal einen Mispelbaum, informierte mich über Hochbeetkonstruktionen und kostete den wunderbaren senfigen Asia-Salat "Green in Snow" in Roberts Garten dort. Jeden Mittwoch trifft sich die Gruppe zum Gärtnern im Ökotop und ich werde sicher auch bald mal meine Hände in die Erde stecken. Grün macht glücklich!


1. Moosgraffiti-Versuch
16.07.2011

Kürzlich bin ich im Internet auf Bilder von Moosgraffitis/ecological graffiti gestoßen und war sofort fasziniert. Vorgestern habe ich mich selbst ans Werk gemacht. Eine Handvoll Moos, ein Naturjoghurt, ein Teelöffel Zucker und 200ml Buttermilch verrührt, püriert und mit Schablonen an eine leicht feuchte, schattige Wand gedrückt. Zum Schluss kam noch etwas frisches Moos auf die Masse und nun bin ich sehr gespannt, ob es an der Wand weiterwächst! Meine nächster Plan ist ein Schriftzug aus Moos.


Guerilla Gardening@Licht im Tunnel-Festival
16.07.2011

Am 9. Juli fand das Licht im Tunnel-Kulturfestival der freien Szene an und unter der Unterführung Ellerstraße statt. Mehr als 20 Maler und Sprayer gestalteten die Wandflächen der Unterführung zum Thema "Wem gehört die Stadt". Mit den Garten-AktivistInnen vom Niemandsland e.V. gestaltete ich ein kleines Beet am Eingang der Unterführung. Wer in der Nähe wohnt ist herzlich zum Gießen eingeladen! Mehr Infos zum Festival und zur Initiative "Freiräume für Bewegung" unter: www.freiraum-bewegung.de


Neues Projekt: Topf sucht Gemüse
11.07.2011

Unter 'Projekte' findet ihr Fotos von der Aktion 'Topf sucht Gemüse', die ich gemeinsam mit Studierenden auf dem Straßenfest Waldhausener Straße vor zwei Wochen realisiert habe. Trotz Regen war's SUPPEr!


Johannisbeeren-Rhabarber-Versuch
05.07.2011

Ich backe nicht oft und wenn, dann meistens eins meiner wenigen 'Stammrezepte'. Der von mir am liebsten gebackende und oft zu Kaffeeklatschen mitgebrachte Kuchen ist ein Apfelkuchen mit Vanillepudding nach dem Rezept von Hannelore, einer Freundin meiner Mutter. Letzte Woche hatte ich die Idee passend zur Jahreszeit den Kuchen mal nicht mit Äpfeln, sondern mit Johannisbeeren und Rhabarber zu backen. Gedacht, getan! Er sah gut aus nach 70min Backzeit, doch beim Anschneiden wurde sofort klar, dass ich die Flüssigkeit unterschätzt hatte. Eine rote Brühe ergoss sich aus dem Kuchenkörper. Ich war unheimlich enttäuscht bis ich den ersten Bissen der lauwarmen Masse probierte. Geschmacklich war es gar nicht mal so schlecht...säuerliches Inneres, süßer Vanillepudding und kräftiger, an manchen Stellen sogar knuspriger Dinkelmürbeteig. Ich redete mir nun erfolgreich ein, dass es kein Kuchen, sondern ein innovatives Dessert sei und vergaß die Enttäuschung. Umso größer war dann einige Stunden später die Überraschung, dass sich der erkaltete Kuchen sehr wohl in Kuchenstücke zerteilen ließ. Und auch diese: geschmacklich ein Gedicht! Genau das Richtige für mich, die ich Johannisbeeren und Rhabarber liebe und Kuchen, die nicht (nur) süß schmecken.