LieblingsAPFELcheck
27.10.2011

Vor einigen Wochen bin ich auf der Lorettostraße in den Ausstellungsraum 'Teilmöbliert' hineingestolpert und habe mich mit Markus, einem Möbeldesigner, unterhalten, der den Raum zusammen mit knapp zehn weiteren Gestaltern aus unterschiedlichen Disziplinen regelmäßig neu bespielt.
Wie der Zufall es wollte, planen die Herren im November eine Ausstellung zum Thema Küche und was lag da näher, als Ihnen ein kulturkulinarisches Angebot zu unterbreiten.
Am Samstag, 19. November werde ich nun von 13 Uhr bis mindestens 15 Uhr zum Essperimentieren einladen. Kommt und bringt Eure liebsten Apfelrezepte mit! 


Kulturkulinarische Aktionen zum Thema Vielfalt in MG!
05.10.2011

Das VitusCenter, ein Einkaufszentrum in Mönchengladbach, hat mich eingeladen, an zwei verkaufsoffenen Sonntagen im Oktober ein kulturkulinarisches Angebot zu gestalten. Am 9. und am 30. Oktober gibt es nun von 13 bis 18 Uhr spannende Essperimente zum Mitmachen. Kommt vorbei! Ich freue mich auf zahlreiche Besucher/innen! 


1. Moosgraffiti-Versuch
16.07.2011

Kürzlich bin ich im Internet auf Bilder von Moosgraffitis/ecological graffiti gestoßen und war sofort fasziniert. Vorgestern habe ich mich selbst ans Werk gemacht. Eine Handvoll Moos, ein Naturjoghurt, ein Teelöffel Zucker und 200ml Buttermilch verrührt, püriert und mit Schablonen an eine leicht feuchte, schattige Wand gedrückt. Zum Schluss kam noch etwas frisches Moos auf die Masse und nun bin ich sehr gespannt, ob es an der Wand weiterwächst! Meine nächster Plan ist ein Schriftzug aus Moos.


Guerilla Gardening@Licht im Tunnel-Festival
16.07.2011

Am 9. Juli fand das Licht im Tunnel-Kulturfestival der freien Szene an und unter der Unterführung Ellerstraße statt. Mehr als 20 Maler und Sprayer gestalteten die Wandflächen der Unterführung zum Thema "Wem gehört die Stadt". Mit den Garten-AktivistInnen vom Niemandsland e.V. gestaltete ich ein kleines Beet am Eingang der Unterführung. Wer in der Nähe wohnt ist herzlich zum Gießen eingeladen! Mehr Infos zum Festival und zur Initiative "Freiräume für Bewegung" unter: www.freiraum-bewegung.de


Neues Projekt: Topf sucht Gemüse
11.07.2011

Unter 'Projekte' findet ihr Fotos von der Aktion 'Topf sucht Gemüse', die ich gemeinsam mit Studierenden auf dem Straßenfest Waldhausener Straße vor zwei Wochen realisiert habe. Trotz Regen war's SUPPEr!


Johannisbeeren-Rhabarber-Versuch
05.07.2011

Ich backe nicht oft und wenn, dann meistens eins meiner wenigen 'Stammrezepte'. Der von mir am liebsten gebackende und oft zu Kaffeeklatschen mitgebrachte Kuchen ist ein Apfelkuchen mit Vanillepudding nach dem Rezept von Hannelore, einer Freundin meiner Mutter. Letzte Woche hatte ich die Idee passend zur Jahreszeit den Kuchen mal nicht mit Äpfeln, sondern mit Johannisbeeren und Rhabarber zu backen. Gedacht, getan! Er sah gut aus nach 70min Backzeit, doch beim Anschneiden wurde sofort klar, dass ich die Flüssigkeit unterschätzt hatte. Eine rote Brühe ergoss sich aus dem Kuchenkörper. Ich war unheimlich enttäuscht bis ich den ersten Bissen der lauwarmen Masse probierte. Geschmacklich war es gar nicht mal so schlecht...säuerliches Inneres, süßer Vanillepudding und kräftiger, an manchen Stellen sogar knuspriger Dinkelmürbeteig. Ich redete mir nun erfolgreich ein, dass es kein Kuchen, sondern ein innovatives Dessert sei und vergaß die Enttäuschung. Umso größer war dann einige Stunden später die Überraschung, dass sich der erkaltete Kuchen sehr wohl in Kuchenstücke zerteilen ließ. Und auch diese: geschmacklich ein Gedicht! Genau das Richtige für mich, die ich Johannisbeeren und Rhabarber liebe und Kuchen, die nicht (nur) süß schmecken.


Sirup Nr. 2: Rhabarber
22.05.2011

Nach meiner Siruppremiere mit Holunderblüten habe ich mich letzte Woche direkt an den nächsten Sirup gewagt. Diesmal: Rhabarber. Der erste Versuch war mir persönlich zu süß (Zucker und Rhabarbersaft im Verhältnis 1:1) und schmeckte nur sehr schwach nach Rhabarber. Verzaubern ließ er sich allerdings mit einigen Spritzern Zitrone. Zitrone rein und schwupps di wupps: die Süße ist nicht mehr so dominant und der Rhabarbergeschmack kommt viel stärker zur Geltung.  Mein favorisiertes Rezept bisher lautet demnach folgendermaßen: 
Den Rhabarber waschen, nicht schälen, in kleine Stücke schneiden und diese in einen Topf geben. Das Ganze mit Wasser aufgießen und köcheln lassen, bis der Rhabarber zerfällt. Anschließend den Saft durch ein mit einem Tuch ausgelegtes Sieb abgießen und die Rhabarbermasse gut auspressen. Den Saft im Verhältnis 1:1 mit Zucker, etwas Zitronensaft und Zitronensäure aufkochen und heiß in Flaschen abfüllen.